Straßer Vermögenskompass Juli 2026

Florian Feldl-Mückenhausen startet als zweiter Geschäftsführer

Zum 1. Juli 2026 freuen wir uns, eine bedeutende personelle Weichenstellung bekanntzugeben:
Florian Feldl-Mückenhausen verstärkt die Straßer Vermögenstreuhand GmbH als zweiter Geschäftsführer.

Mit seinem Einstieg setzen wir einen weiteren strategischen Schritt in unserer Entwicklung als bankenunabhängiges Family Office. Florian Feldl-Mückenhausen studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg und sammelte anschließend über 16 Jahre fundierte Praxiserfahrung bei der VR-Bank Rottal-Inn eG. Zuletzt war er dort stellvertretener Leiter der Firmenkundenbank, mit den Bereichen Mittelstand und erneuerbare Energien. Zusätzlich verantwortete er den Geschäftsbereich für Agrar. Hierbei eignete er sich ein tiefes Verständnis für komplexe Finan­zierungsstrukturen, unternehmerische Entscheidungsprozesse und die spezifischen Anforderungen mittelständi­scher Unternehmen an. Darüber hinaus ist Herr Feldl-Mückenhausen seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn mit dem Wertpapiergeschäft vertraut.
Bei der Straßer Vermögenstreuhand übernimmt Herr Feldl-Mückenhausen die Hauptverantwortung für die Finanzie­rungsberatung unserer Kunden und unterstützt die Straßer Vermögenstreuhand GmnH in allen geschäftspolitischen Entscheidungen sowie in der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens. Was ihn dabei besonders aus­zeichnet: Florian Feldl-Mückenhausen denkt unternehmerisch. Eine Haltung, die er im elterlichen Betrieb verinner­licht und über 16 Jahre in der Praxis geschärft hat. Sein breites Netzwerk und sein großer Erfahrungsschatz machen ihn zu einer außerordentlichen Bereicherung für unser Team und für unsere Mandanten.

Aktuelles zum Kapitalmarkt

EZB erhöht die Zinsen / US Aktien weiterhin auf Rekordhoch

Der Juni 2026 stand an den Kapitalmärkten im Zeichen einer zunehmenden geopolitischen Entspannung.
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sorgte für eine spürbare Erleichterung: Die Ölpreise gaben deutlich nach und die Risikobereitschaft der Anleger kehrte zurück – mit unmittelbaren Auswirkungen auf die globa­len Aktienmärkte. Besonders auffällig war einmal mehr die Dominanz des Technologie- und KI-Sektors. US-amerika­nische Indizes verzeichneten im Monatsvergleich deutliche Zuwächse, die jedoch maßgeblich von einer Handvoll hochbewerteter KI-Unternehmen getragen wurden. Die Bewertungen in diesem Segment haben ein Niveau erreicht, das kritische Fragen aufwirft: Wann und ob die enormen Investitionen in künstliche Intelligenz in entsprechende Ge­winne münden, bleibt offen. Europäische Märkte hingegen entwickelten sich verhaltener – der DAX zeigte sich durch saisonale Schwäche und strukturelle Unsicherheiten in der Exportwirtschaft belastet.
Auf der Zinsseite sorgte die Europäische Zentralbank für eine wichtige Weichenstellung: Erstmals seit Jahren hob sie die Leitzinsen wieder an – als Reaktion auf einen erneuten Anstieg der Inflation im Euroraum. Die US-Notenbank Fed hingegen hielt die Zinsen unverändert. Zinssenkungen sind in den USA für das laufende Jahr vorerst vom Tisch. Gold blieb auf hohem Niveau, der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar leicht auf.

Unsere Einschätzung

Insgesamt bleibt das Umfeld von einer spürbaren Zweiteilung geprägt: Wer breit diversifiziert investiert ist, profitiert zwar von der allgemeinen Markterholung – sollte jedoch die Konzentration auf wenige, hoch be­wertete KI-Titel im Blick behalten. Die hartnäckige Inflation und die wieder steigenden Zinsen in Europa mahnen zur Vorsicht.

Ein Beitrag von:

Sie möchten die Inhalte auf Ihr Vermögen einordnen?

Gerne besprechen wir mit Ihnen die Auswirkungen auf Ihre individuelle Situation.

Wir teilen unser Wissen.

Relevante Einblicke – kompakt und unabhängig.